Familienleben

Hilfe, Mama ist krank!

Hilfe, Mama ist krank!

Schnell bricht das Chaos in einer Familie aus, wenn die Mutter schwer krank ist, ins Krankenhaus oder zu einer Reha-Maßnahme muss. Wenn sie in einer gesetzlichen Krankenkasse ist, hat sie ein Recht auf Hilfe. Bedingung ist allerdings, dass mindestens ein Kind unter zwölf Jahren im Haushalt lebt und natürlich muss die Haushaltshilfe auch erst von der Krankenkasse genehmigt werden.

Was man tun muss, um schnelle Hilfe zu bekommen:
Man braucht vor allem ein ärztliches Attest – und damit gehen die Ärzte manchmal ein bisschen sparsam um. Es lohnt sich also, den Arzt direkt auf die Haushaltshilfe anzusprechen. Das Attest muss dann der Krankenkasse vorgelegt werden. Wenn es schnell gehen soll, kann der Arzt es auch formlos faxen.

Da die meisten Mütter noch nie eine Haushaltshilfe in Anspruch genommen haben, stellt sich für sie die Frage: Wie findet man eine „Leihmutter“? Größere Kassen können Haushaltshilfen vermitteln, sie verfügen oft über einen eigenen Pool an Kräften. Wer sich selbst auf die Suche begibt, kann auch bei Sozial- und Dorfhelferinnenstationen nachfragen. Die Kassen erstatten die Kosten in angemessener Höhe. Um keine böse Überraschung zu erleben, sollte man sich allerdings erkundigen, was das im speziellen Fall heißt, denn meist ist auch eine Zuzahlung fällig.

Zuzahlungsfrei gibt es eine Haushaltshilfe, wenn die Frau auf Grund ihrer Schwangerschaft das Bett hüten muss. Und ist die Haushaltshilfe erst mal da, kann man von ihr auch einiges erwarten: Die Versorgung der Kinder, Kochen und Erledigungen im Haushalt – sie ersetzt allerdings nicht die Putzfrau. Die Krankenkassen bewilligen eine Haushaltshilfe für bis zu 8 Stunden am Tag, abhängig von der Krankheit der Mutter. Wenn der Arzt Schonung bei einer Schwangerschaft verschreibt, dann erhält man oft nur für 2 bis 4 Stunden pro Tag eine Hauhaltshilfe genehmigt.

Wenn statt der Haushaltshilfe die Oma oder der Ehepartner einspringt, werden oft Fahrtkosten bzw. Verdienstausfälle erstattet. Aber auch hier sollte man bei seiner Krankenkasse nachfragen.

Quelle: BABY und Familie

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