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Deutsche Eltern wollen bundeseinheitliche Schulpolitik

28. März 2007 Von: Thomas Meins Kategorie: Schule

Deutschlands Eltern halten in puncto Schulpolitik wenig, sehr wenig von der heiligen Kuh Föderalismus – sie meinen, Bildung müsste Bundessache werden.

Die große Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass die Schulpolitik bundesweit einheitlich geregelt werden sollte. Das ergab eine Umfrage (unter über 1000 Bundesbürgern) des Hamburger Magazins stern. 72 der Befragten sprachen sich für die einheitliche Regelung des Schulwesens aus. 24 Prozent meinten, dass die Schulpolitik weiterhin Aufgabe der einzelnen Bundesländer bleiben sollte.

In Ostdeutschland ist der Wunsch nach einer bundesweit einheitlichen Regelung besonders groß. 84 Prozent sind dafür, dass die Schulpolitik bundesweit einheitlich geregelt wird, und nur 14 Prozent wollen sie in der Kompetenz der Länder belassen. Im Westen sind 69 Prozent für eine einheitliche Regelung, 26 Prozent votierten für die Vielfalt in der Schulpolitik.

Keine Mehrheit gab es dagegen bei der Frage, ob die Hauptschule in Deutschland abgeschafft werden soll. Hierfür sprachen sich nur 38 Prozent der Befragten aus, 56 Prozent wollen die Hauptschule beibehalten.

Quelle: stern

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