CDU hält am Familiensplitting fest

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Die CDU arbeitet weiterhin am so genannten Familiensplitting. CDU-General Pofalla hatte den Plan, das Ehegattensplitting zugunsten einer steuerlichen Förderung von Paaren mit Kindern abzuschaffen, bereits vor Wochen lanciert. Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt erarbeitete im Auftrag Pofallas nun ein entsprechendes Konzept.

Bislang dürfen nur Verheiratete ihre Einkommen addieren und durch zwei teilen. War eines der beiden Einkommen höher als das andere, sparten sie, weil die Steuerprogression weniger greift. Geht es nach Milbradt, würde künftig jedes Kind als weiterer Divisor gelten. Seine Beispielrechnung: Der Mann verdient 40 000 Euro, die Frau 20 000 Euro. Aktuell zahlen beide, unabhängig von der Kinderzahl, als Ehepaar 11 614 Euro, als Unverheiratete 12 073 Euro. Mit dem Familiensplitting würde mit zwei Kindern – die beide als Divisor zählen – das Ehepaar 6168 Euro zahlen, die Eltern ohne Trauschein mit 6496 Euro etwas mehr, denn bei den Unverheirateten zählt nur ein Elternteil. Eine volle Gleichstellung Unverheirateter ist nicht vorgesehen. Eheleute ohne Kinder sollen auch weiterhim vom Splitting profitieren.

Quelle: Die Zeit

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Über Thomas Meins

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