“Ein Plädoyer fürs Schwangersein”

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Ich hab den Kanal so ziemlich voll von dem Gerede über Elterngeld, die Vereinbarkeit von Kind und Karriere, mangelnden Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Frauen im Gebärstreik usw. In den letzten Monaten wurde im Zusammenhang mit der so genannten Demografie-Krise zu oft um Geld gestritten und und zu selten über Kinder geredet. Entscheidet man sich denn für ein Kind, weil man das nötige Kleingeld dazu hat oder doch eher, weil man es einfach will?

Frau von der Leyen meint, Geld macht Kinder – das Elterngeld soll die Geburtenquote befruchten. Ich meine: Das wird nichts. Außer Spesen nichts gewesen, wird man in wenigen Jahren wissen. Schön, was Bettina Schipping auf dem eltern blog dazu schreibt und damit die Diskussion mal endlich vom Kopf auf die Füße stellt:

“Kinder haben ist klasse und ein Baby erwarten erst recht! Ich glaube, die Zeit ist reif, ein Plädoyer fürs Schwangersein zu halten….Vielleicht sollte ich mit oder statt Frau von der Leyen durch die Lande ziehen und Propaganda fürs Kindermachen, äh, Kinderkriegen machen. Die Quatscherei vom Elterngeld ist doch überflüssig.”

Es ist doch ganz einfach und gar nicht naiv: Kinderkriegen und Kinderhaben kann Spaß machen. Und wer der Meinung ist, Kinder gehören zum Leben, der macht auch welche. Der zählt nicht seine Scheinchen im Portemonnaie, der poppt auch mal ohne Pille. All die verzagten jungen Frauen und Männer im Lande, die behaupten, Kinder zu wollen, aber nicht den richtigen Partner dazu finden zu können oder über ein zu schmales Einkommen jammern: bindungsunfähige, verwöhnte Egoisten. Platz ist schließlich in der kleinsten Hütte, man muss es nur wollen.

Weiterer Beitrag zum Thema:
Aus der Traum

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Über Thomas Meins

Das Blog zum Thema Familie – Familienurlaub, Freizeit, Entertainment, Familienleben, Familienpolitik…

2 Meinungen zu ““Ein Plädoyer fürs Schwangersein”

  1. 24. September 2006 um 09:06

    Ja, ja, ja. Und trotzdem nein. Es geht doch gar nicht um die Entschiedenen. Die können nur schwer von ihrer Entscheidung abgebracht werden. Ob nun für oder gegen ein Kind. Aber es gibt doch eine ganze Masse an Unentschiedenen, die die Politik beeinflussen möchte und vielleicht ja auch kann.

    Ich fände so eine Jubel-Kampagne, nein nicht Kampagne, das ist nicht attraktiv, ähm also so eine Kindereuphorie auch nicht schlecht. Bloß wie umsetzen?

  2. Thomas Meins
    24. September 2006 um 12:36

    Euphorie wär nötig (geht doch, wie man bei der WM gesehen hat). Aber wie? Wohl nur ohne die Politik. Wie man bei anderen Themen sehen kann (Arbeitsplätze), ist der Einfluss der Politik sehr beschränkt. Und genießt auch nicht den besten Ruf.

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