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Der etwas andere Familienurlaub

Der etwas andere Familienurlaub

Nun ist er vorbei, unser Familienurlaub. Wir sind wieder zurück, unsere Europatournee ist beendet. Leider. Die letzten drei Wochen sind wir kreuz und quer im Auto durch die alte Welt gekurvt. Dabei haben wir über 3500 Kilometer mit unserem japanischen Familienkutschen-Oldtimer zurückgelegt (ohne Panne und ohne Klimaanlage), vier Länder bereist und an sechs verschiedenen Stationen vom Komforthotel bis zum Bauernhof unsere müden Häupter gebettet. Die längste Etappe (950 km) war die Rückfahrt aus dem Salzburger Land nach Hamburg, die kürzeste die von Salzburg nach Fuschl (30 km).

Wir haben Berge und Schluchten erklettert, in Großstädten geshoppt und an einsamen Waldwegen gestritten, sind im Pool getaucht und über Seen gerudert, haben mit Hochkultur und niederen Instinkten gekämpft – kurz: wir haben uns das volle Programm gegeben. Bei 30 bis 38 Grad im Schatten. 

Das klingt vielleicht verrückt. Wo andere sich drei Wochen aufs Badehandtuch und in die Sonne knallen, um einfach mal nichts zu tun, reissen wir einen rekordverdächtigen Familienurlaub runter, indem wir stundenlang im heißen Auto grillen und alle paar Tage irgendwo die Koffer rein und wenig später wieder rausschleppen. Zugegeben, eine anstrengende Form des Urlaubs. Aber ganz und gar nicht verrückt.

Dieser Urlaub war wirklich das, was man eine Reise nennt. Kein Pauschal- oder All-Inclusive-oder Billigflug-Dings, sondern ein Erfahren weitgehend fremder Orte, Sitten und Gebräuche. Es ging vom Südwesten Deutschlands in die Schweiz, nach Italien und Österreich. Wer mag, kanns altmodisch und frei nach Goethe eine Bildungsreise nennen. Aber diese Art von Entdeckungsurlaub scheint ganz im Trend zu liegen: Glaubt man einer aktuellen Umfrage, wollen immer mehr Urlauber Abwechslung und Vielfalt, statt einfach nur faul am Strand zu liegen. Abwechslung und Vielfalt haben wir reichlich gehabt.

Wie dem auch sei: Diese Reise bot ganz einfach die Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Das Angenehme: endlich drei gemeinsame Ferienwochen mit der ganzen Familie. Das Nützliche: Wir konnten vor Ort zu Geschichten zum Thema Familienurlaub recherchieren und Kontakte zu den entsprechenden Tourismusorganisationen knüpfen. Diese Geschichten werden u.a. hier zu lesen sein. Zum Beispiel über meine persönliche Lieblingsstation während der vergangenen drei Wochen, das Hotel Berghofer in Südtirol. Aber das ist schon wieder eine Geschichte für sich…

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